Informationen der Landesanstalt für Bienenkunde (2012)

Die Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim bietet unter der Telefonnummer 0711-459-22660 das sogenannte Varroatelefon an. Den Text dieser Ansagen finden Sie als „Infobriefe“ auch auf der Homepage der Landesanstalt.

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Varroatelefon vom 23.11.2012

Seit dem kurzen Wintereinbruch Ende Oktober war es überwiegend wieder sehr mild. Trotzdem sind die meisten Völker zumindest in höheren Lagen zurzeit brutfrei.

Dieses milde und trockene Wochenende mit Temperaturen zwischen 10 und 15°C könnte noch für eine letzte Brutkontrolle nutzen. Sofern noch kleinere verdeckelte Brutflächen vorhanden sind werden diese zerstört (aufgekratzt). An Standorten, wo noch relativ viel Brut vorhanden ist, sollte mit der Oxalsäurebehandlung noch abgewartet werden.

Varroatelefon vom 01.11.2012

Bis auf die Winterbehandlung mit Oxalsäure sind die Arbeiten an den Bienen in der Regel abgeschlossen.

Oxalsäurebehandlung:
Voraussetzungen für einen guten Behandlungserfolg sind Brutfreiheit und enger Sitz der Völker zum Zeitpunkt der Behandlung!
Auch kleine Brutflächen können den Behandlungserfolg zunichte machen! Wer es einrichten kann sollte die Völker unbedingt auf Brutfreiheit kontrollieren. Dabei reicht es aber nicht stichprobenartig vorzugehen - jedes Volk ist anders!

Varroatelefon vom 12.09.2012

Die Fütterung ist im Allgemeinen abgeschlossen. Die Völker sollten über einen großzügigen Futtervorrat verfügen - das erspart dem Imker Bangen und Arbeit im zeitigen Frühjahr. Wieviel gefüttert werden muss hängt von den Völkern und auch sehr vom Standort ab. Mit 15 kg Futter bei Einzargern und 20kg bei Zweizargern sind die Völkern in der Regel gut versorgt. Die Futtervorräte sollten jetzt nochmals kontrolliert und bei Bedarf durch Nachfütterung ergänzt werden.

Varroatelefon vom 02.08.2012

Das Honigjahr ist zu Ende und die Altvölker sollten – falls noch nicht geschehen - jetzt unbedingt gegen die Varroa- Milbe behandelt werden. Die Behandlung der Ableger muß/ kann je nach Befall und Volksstärke auch schon jetzt, oder aber erst Mitte bis Ende August erfolgen.

Zuerst zum Futtervorrat:

Varroatelefon vom 05.07.2012

In der letzten Juniwoche konnten die Völker nochmals kräftig Lindenhonig eintragen. Ob die Tracht nach dem Schlechtwettereinbruch jetzt nochmals einsetzt bleibt abzuwarten. Alle erhältlichen Informationen zur Waldtracht klingen eher negativ. Für viele Imker wird dies bedeuten, dass sie dieses Jahr frühzeitig mit der Varroabehandlung beginnen können.

Besonders bei der Verwendung von Thymolpräparaten ist es erforderlich bis Mitte Juli mit der Behandlung zu beginnen.

Varroatelefon vom 18.05.2012

Die Eisheiligen haben dieses Jahr ihrem Namen alle Ehre gemacht. In den höheren Lagen konnte man schneebedeckte Rapsschläge in Vollblüte sehen. Die Obstblüte litt auch unter den Temperaturen um den Gefrierpunkt. Den Bienen hat dieser kurze Kälteeinbruch aber nicht geschadet. Obst und Raps sind in den wärmeren Lagen verblüht. An kühlen Standorten sind Obst, Löwenzahn und Raps noch in voller Blüte.

Einen Überblick über die Trachtsituation kann man über den Trachtmeldedienst der Landesverbände erhalten. Das für den Zugang erforderliche Passwort erfahren Sie von Ihrem Vereinsvorsitzenden.

Varroatelefon vom 20.04.2012

Wetteraussichten:
Nach dem warmen März sorgte der April bisher für kühle Witterung, was die Entwicklung der Vegetation nahezu zum Stillstand gebracht hat. Laut Wettervorhersage sollen die Tageshöchstwerte bis Ende April weiterhin unter 20°C bleiben – Nachtfröste sind keine mehr angekündigt. Stellenweise hat es etwas geregnet – andernorts herrscht starker Wassermangel.

Situation der Völker:

Varroatelefon vom 23.03.2012

Wetteraussichten:
Das Hoch Harry liegt über Deutschland und sorgt landesweit für Sonnenschein und Tagestemperaturen um die 20°C. Die sternklaren Nächte sind aber immer noch empfindlich kalt!
Diese Wetterlage soll sich zumindest bis Ende März halten.
Die Salweide hat hier in Hohenheim am 14.03. zu blühen begonnen und wird von den Bienen intensiv beflogen.
Die gesamte Vegetation entwickelt sich jetzt rasant und die normalstarken Völker entwickeln sich jetzt gut. Schwächlinge können unter den kalten Nächten leiden und unter Umständen Rückschläge erleiden.

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