Informationen der Landesanstalt für Bienenkunde (2015)

Die Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim bietet unter der Telefonnummer 0711-459-22660 das sogenannte Varroatelefon an. Den Text dieser Ansagen finden Sie als „Infobriefe“ auch auf der Homepage der Landesanstalt.

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Varroatelefon vom 17.12.2015

Wie bereits im letzten Jahr, werden in 2015 105 Völker der Landesanstalt unter Praxisbedingungen nach Bekämpfungskonzept Baden-Württemberg behandelt. Ziel dieses Versuchs ist neben der Überprüfung und Optimierung des aktuellen Konzeptes auch die Untersuchung von Mite Away Quick Strips®.

Varroatelefon vom 02.12.2015

Die Fröste der letzten Woche haben dem Blühen ein Ende bereitet und viele Bauern haben die Flächen auch schon umgebrochen.

Oxalsäurebehandlung:
Je nach Standort herrschten in der zweiten Novemberhälfte günstige Voraussetzungen für eine Oxalsäure-Behandlung. Sehr milde Tage ermöglichten eine problemlose Durchsicht der Völker zur Kontrolle des Brutzustandes. In der anschließenden Kältephase waren dann ideale Bedingungen für die Oxalsäure-Behandlung gegeben. Hier beispielhaft der Standort Kirchheim und die Behandlung an einem Versuchsbienenstand.

Varroatelefon vom 18.11.2015

Die Völker tragen an schönen Tagen zurzeit noch Pollen, Nektar und Kittharz ein.

Viele ImkerInnen glauben, dass die Völker, die Pollen eintragen, brüten würden – das stimmt jedoch nicht!

Nutzen Sie die NOCH milde Witterung, um ihre Völker zu kontrollieren! 
Zum Ende der Woche sollen die Temperaturen kräftig sinken, so dass günstige Bedingungen für eine Oxalsäure-Behandlung gegeben sein dürften.

Am 16.11. wurde ein - sonniger - Bienenstand in Kirchheim Teck durchgesehen. Von 20 Völkern waren:

Varroatelefon vom 06.09.2015

Seit der letzten Durchsage vom 20.08. gibt es keine wesentlichen Änderungen. Die Ameisensäure-Behandlungen sollten im Allgemeinen inzwischen abgeschlossen sein. Auch wenn vielerorts über geringe Befallszahlen berichtet wird, darf man sich darauf nicht blind verlassen oder gar auf eine sorgfältige Behandlung verzichten!

Varroatelefon vom 10.08.2015

Aus dem Raum Stuttgart sind mehrere Meldungen von Imkern zu deren aktuellen Milbenzahlen eingegangen. Diese bestätigen den Eindruck, dass die Milbenbelastung dieses Jahr etwas geringer ist als letztes Jahr. Allerdings haben wir an der Landesanstalt auch „Ausreißer“, bei denen bei der Behandlung bereits mehrere Tausend Milben gefallen sind! Man darf sich also keinesfalls in Sicherheit wiegen, da zudem im Spätsommer erfahrungsgemäß innerhalb kurzer Zeit der Varroabefall stark zunehmen kann.

Varroatelefon vom 28.07.2015

Fast pünktlich zum Stichtag für die Behandlung mit Ameisensäure 60% ad us. vet. (01.08.) melden die letzten Imkern, dass die Tracht vorbei sei.

Sofern Sie es noch nicht gemacht haben, machen Sie jetzt noch eine Gemülldiagnose!

Es gibt wie immer große Unterschiede zwischen den Ständen UND am Stand!

An einem Stand in der Nähe von Hohenheim mit 22 Völkern, die 2014 optimal gegen die Varroa behandelt wurden, können zurzeit nahezu keine Milben im Gemüll gefunden werden.

Varroatelefon vom 13.07.2015

Flächendeckend zeigen die Waagen des Trachtmeldedienstes seit letzter Woche nur noch Abnahmen an und es deutet sich an, dass die Honig-Saison 2015 im Allgemeinen vorüber sein dürfte.

Bei der Bearbeitung der Völker kommt es jetzt sehr schnell zu Räuberei – achten Sie darauf keine Waben offen stehen zu lassen und auch sonst keine Kleckereien mit Honig zu veranstalten!
Um sich einen Überblick über die Befallssituation zu verschaffen, legen Sie jetzt bitte bei Ihren Völkern die Windeln (ca. 3 Tage) für eine Gemülldiagnose ein und schreiben Sie sich die Ergebnisse auf!

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