Aktuelle Informationen der Landesanstalt für Bienenkunde

Die Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim bietet unter der Telefonnummer 0711-459-22660 das sogenannte Varroatelefon an. Den Text dieser Ansagen finden Sie als „Infobriefe“ auch auf der Homepage der Landesanstalt.

Zusätzlich bieten wir Ihnen diese Informationstexte - mit freundlicher Genehmigung - an dieser Stelle ebenfalls an. Ein Vorteil davon ist, dass wir die Informationstexte quasi automatisch auch als RSS-Feed anbieten können. Mit einem entsprechenden Feed-Reader - oder einfach dem Mozilla Firefox Browser - können Sie diese Meldungen bequem abonnieren.

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Varroatelefon vom 15.03.2016

Brutzustand der Völker:

Die nun schon länger anhaltend kühle Witterung hat dazu geführt, dass die Völker flächendeckend das Brutgeschäft eingestellt haben.

Vor wenigen Tagen wurde bei einer Völkerdurchsicht in Kirchheim u. Teck und bei Hohenheim festgestellt, dass die Völker zurzeit fast brutfrei sind. Es wurden nur sehr kleine Restflächen verdeckelte Brut gefunden – im Schnitt hatte jedes der 30 Völker ca. 400 Brutzellen (min. 0 – max. 1680).

Varroatelefon vom 03.02.2016

Die anhaltend milde Witterung führt dazu, dass viele Völker schon kräftig in Brut gegangen sind und nun einen deutlich erhöhten Futterbedarf haben.

Als Faustzahl (!) kann man sich merken:

  • ein brutloses Volk in der Wintertraube benötigt 0,1 kg Futter/Woche
  • ein brütendes 1 kg pro Woche!

Diese Werte hängen stark von Witterungsverlauf, Volksstärke, Brutumfang, Beute u.v.m. ab und können durchaus deutlich höher sein!

Varroatelefon vom 17.12.2015

Wie bereits im letzten Jahr, werden in 2015 105 Völker der Landesanstalt unter Praxisbedingungen nach Bekämpfungskonzept Baden-Württemberg behandelt. Ziel dieses Versuchs ist neben der Überprüfung und Optimierung des aktuellen Konzeptes auch die Untersuchung von Mite Away Quick Strips®.

Varroatelefon vom 02.12.2015

Die Fröste der letzten Woche haben dem Blühen ein Ende bereitet und viele Bauern haben die Flächen auch schon umgebrochen.

Oxalsäurebehandlung:
Je nach Standort herrschten in der zweiten Novemberhälfte günstige Voraussetzungen für eine Oxalsäure-Behandlung. Sehr milde Tage ermöglichten eine problemlose Durchsicht der Völker zur Kontrolle des Brutzustandes. In der anschließenden Kältephase waren dann ideale Bedingungen für die Oxalsäure-Behandlung gegeben. Hier beispielhaft der Standort Kirchheim und die Behandlung an einem Versuchsbienenstand.

Varroatelefon vom 18.11.2015

Die Völker tragen an schönen Tagen zurzeit noch Pollen, Nektar und Kittharz ein.

Viele ImkerInnen glauben, dass die Völker, die Pollen eintragen, brüten würden – das stimmt jedoch nicht!

Nutzen Sie die NOCH milde Witterung, um ihre Völker zu kontrollieren! 
Zum Ende der Woche sollen die Temperaturen kräftig sinken, so dass günstige Bedingungen für eine Oxalsäure-Behandlung gegeben sein dürften.

Am 16.11. wurde ein - sonniger - Bienenstand in Kirchheim Teck durchgesehen. Von 20 Völkern waren:

Varroatelefon vom 06.09.2015

Seit der letzten Durchsage vom 20.08. gibt es keine wesentlichen Änderungen. Die Ameisensäure-Behandlungen sollten im Allgemeinen inzwischen abgeschlossen sein. Auch wenn vielerorts über geringe Befallszahlen berichtet wird, darf man sich darauf nicht blind verlassen oder gar auf eine sorgfältige Behandlung verzichten!

Varroatelefon vom 10.08.2015

Aus dem Raum Stuttgart sind mehrere Meldungen von Imkern zu deren aktuellen Milbenzahlen eingegangen. Diese bestätigen den Eindruck, dass die Milbenbelastung dieses Jahr etwas geringer ist als letztes Jahr. Allerdings haben wir an der Landesanstalt auch „Ausreißer“, bei denen bei der Behandlung bereits mehrere Tausend Milben gefallen sind! Man darf sich also keinesfalls in Sicherheit wiegen, da zudem im Spätsommer erfahrungsgemäß innerhalb kurzer Zeit der Varroabefall stark zunehmen kann.

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