Aktuelle Informationen der Landesanstalt für Bienenkunde

Die Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim bietet unter der Telefonnummer 0711-459-22660 das sogenannte Varroatelefon an. Den Text dieser Ansagen finden Sie als „Infobriefe“ auch auf der Homepage der Landesanstalt.

Zusätzlich bieten wir Ihnen diese Informationstexte - mit freundlicher Genehmigung - an dieser Stelle ebenfalls an. Ein Vorteil davon ist, dass wir die Informationstexte quasi automatisch auch als RSS-Feed anbieten können. Mit einem entsprechenden Feed-Reader - oder einfach dem Mozilla Firefox Browser - können Sie diese Meldungen bequem abonnieren.

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Varroatelefon vom 28.07.2015

Fast pünktlich zum Stichtag für die Behandlung mit Ameisensäure 60% ad us. vet. (01.08.) melden die letzten Imkern, dass die Tracht vorbei sei.

Sofern Sie es noch nicht gemacht haben, machen Sie jetzt noch eine Gemülldiagnose!

Es gibt wie immer große Unterschiede zwischen den Ständen UND am Stand!

An einem Stand in der Nähe von Hohenheim mit 22 Völkern, die 2014 optimal gegen die Varroa behandelt wurden, können zurzeit nahezu keine Milben im Gemüll gefunden werden.

Varroatelefon vom 13.07.2015

Flächendeckend zeigen die Waagen des Trachtmeldedienstes seit letzter Woche nur noch Abnahmen an und es deutet sich an, dass die Honig-Saison 2015 im Allgemeinen vorüber sein dürfte.

Bei der Bearbeitung der Völker kommt es jetzt sehr schnell zu Räuberei – achten Sie darauf keine Waben offen stehen zu lassen und auch sonst keine Kleckereien mit Honig zu veranstalten!
Um sich einen Überblick über die Befallssituation zu verschaffen, legen Sie jetzt bitte bei Ihren Völkern die Windeln (ca. 3 Tage) für eine Gemülldiagnose ein und schreiben Sie sich die Ergebnisse auf!

Varroatelefon vom 06.07.2015

Die Tracht nähert sich vielerorts langsam dem Ende und es wird allmählich Zeit sich auf die Behandlung der Völker vorzubereiten.

Seien Sie nicht nachlässig und unterschätzen Sie die Milbe nicht! Gerade heute wurde von mir in einem augenscheinlich unauffälligen Volk ein Drohn mit 5 Milben entdeckt – das waren mit Sicherheit nicht die einzigen im Volk!

Falls Sie ein Thymolpräparat anwenden wollen, müssen Sie mit der Behandlung frühzeitig (bis Mitte Juli!) beginnen, da die Wirkung nur langsam einsetzt.

Varroatelefon vom 08.06.2015

Auch in den Hochlagen ist nun die Rapsblüte vorbei. Auch der Schwarmtrieb ist am Abklingen.

Die Honigerträge sind bisher wieder unterschiedlich ausgefallen, jedoch deutlich besser als in den vergangenen zwei Jahren.

Zurzeit gibt es flächendeckend Zunahmen, so dass man sich im Allgemeinen momentan über die Versorgung der Völker keine zu großen Gedanken  machen muss.

Völkervermehrung: Gesunde Jungvölker sind der Grundstein für eine erfolgreiche Saison 2016 - jetzt ist noch Zeit zur Ablegerbildung!

Varroatelefon vom 21.04.2015

Inzwischen blühen im Raum Stuttgart die Kirschen und die frühen Rapsfelder beginnen gelb zu leuchten. Entsprechend sieht es in den Völkern aus. Die ersten Völker sind schon in Schwarmstimmung!

Letztes Jahr war die Vegetation schon Anfang April so weit entwickelt! Dieses Jahr hatten die Völker Zeit aufzuholen und können nun reichlich Nektar eintragen – die Tageszunahmen liegen zurzeit bei 1-2 kg.

Varroatelefon vom 01.04.2015

Leichen beseitigen:
Bedingt durch den kühlen Witterungsverlauf haben die schwachen Völker nochmals gelitten. Manch ein Schwächling war zu schwach sich gegen Räuber zu wehren. Diese ausgeräuberten Völker müssen immer zeitnah abgeräumt werden!

Futtervorräte:
Normale und stärkere Völker haben dank der verzögerten Vegetationsentwicklung genügend Zeit eine gute Volksstärke zum Blühbeginn aufzubauen - entsprechend hoch ist jetzt der Futterbedarf! Stellen Sie sicher, dass Ihre Völker genügend Reserven haben, bis das Angebot der Natur den Bedarf übersteigt!

Varroatelefon vom 10.11.2014

Insgesamt wird die Varroa-Situation zurzeit vielerorts als kritisch eingestuft. Es gibt immer wieder Meldungen über schwache oder bereits eingegangene bzw. ausgeräuberte Völker. Durch das Räubern kommt es zu Milbenverschleppungen, so dass bisher unauffällige Völker plötzlich hohe Befallszahlen aufweisen können.

Varroatelefon vom 02.10.2014

Über die aktuellen Varroasituation liegen uns unterschiedliche Informationen vor. Die Angaben reichen von „sehr hohem Befall“ bis „keine Probleme“.

Nur mit einer Gemülldiagnose oder dem Auswaschen einer Bienenprobe kann man zuverlässig abschätzen, wie es um die Völker steht. Natürlich sind diese Milbenzahlen dann auch in Relation zur Volksstärke und dem Brutumfang zu sehen – ein schwaches Volk mit 5 Milben am Tag hat größere Probleme als ein starkes Volk mit demselben Milbenfall.

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