Aktuelle Informationen der Landesanstalt für Bienenkunde

Die Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim bietet unter der Telefonnummer 0711-459-22660 das sogenannte Varroatelefon an. Den Text dieser Ansagen finden Sie als „Infobriefe“ auch auf der Homepage der Landesanstalt.

Zusätzlich bieten wir Ihnen diese Informationstexte - mit freundlicher Genehmigung - an dieser Stelle ebenfalls an. Ein Vorteil davon ist, dass wir die Informationstexte quasi automatisch auch als RSS-Feed anbieten können. Mit einem entsprechenden Feed-Reader - oder einfach dem Mozilla Firefox Browser - können Sie diese Meldungen bequem abonnieren.

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Varroatelefon vom 05.09.2014

In diesem Jahr gab es Ende Juli Anfang August nur an wenigen Tagen passendes Wetter für die erste Varroabehandlung.  In einigen Regionen Baden Württembergs waren seitdem die Wetterbedingungen so schlecht wie selten in den Vorjahren. Die Tageswerte erreichten kaum 20° und die Nachttemperaturen sanken häufig unter 10° bei gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit. Das erschwerte eine wirksame Behandlung mit der 60% Ameisensäure und der Varroabefall konnte häufig nicht ausreichend reduziert werden, insbesondere bei sehr stark befallenen Bienenvölkern.

Varroatelefon vom 11.08.2014

Im Wald hat es aufgehört zu honigen und die Bienen sollten nun schnellstmöglich gegen die Varoose behandelt werden.

Bei deutlich geschädigten Völkern kann die Entnahme und Vernichtung der verdeckelten Brut angezeigt sein.

Bitte halten Sie sich an die gesetzlichen Vorgaben und verwenden Sie nur die in Deutschland zugelassenen Mittel!

Varroatelefon vom 24.07.2014

In den letzten Wochen hat es an einigen Wald-Standorten sehr schön gehonigt. Ob sich diese positive Situation nach dem Regen wieder einstellt, bleibt abzuwarten. Dort wo keine Tracht mehr herrscht, muss auf ausreichende Futterversorgung der Völker geachtet werden. Je früher die Varroa-Behandlung durchgeführt wird, umso besser für die Völker!

Wir empfehlen die Behandlung nach dem Varroose-Bekämpfungskonzept Baden-Württemberg.

Varroatelefon vom 04.06.2014

Achten Sie auf die Futterreserven Ihrer Völker! An vielen Standorten finden die Bienen zurzeit nicht genügend Nahrung und sind auf ausreichende Vorräte angewiesen!

Varroa-Warnung:
Aufgrund des sehr milden Winters und frühen Brutgeschäftes häufen sich dieses Jahr schon jetzt die Meldungen über Völker mit verkrüppelten Bienen und sehr hohem Varroabefall – führen Sie daher bitte jetzt Gemülldiagnosen an allen Ihren Völkern durch!

Varroatelefon vom 26.05.2014

Auch in den Hochlagen geht die Rapsblüte nun ihrem Ende zu.

Die Honigerträge sind bisher sehr unterschiedlich ausgefallen. Viele Imker berichten von bisher eher enttäuschenden Ergebnissen, andere freuen sich über gut gefüllte Honigräume.

Die Völker verbrauchen zurzeit sehr viel Energie in Form von Honig. Achten Sie darauf, dass Ihre Völker immer über genügend Reserven verfügen, wenn es zu Trachtlücken kommt!

Varroatelefon vom 10.05.2014

In den wärmeren Lagen ist die Obst und Rapsblüte vorbei und die Robinie blüht – auf den Hochflächen hat der Raps die Vollblüte erreicht. Wegen der nasskalten und windigen Witterung zehren jetzt aber viele Völker von den Vorräten. Besonders da, wo schon geschleudert wurde, muss man ein Auge auf die Futterreserven haben!

Der Schwarmtrieb ist in vielen Völkern erwacht und Kontrollen sind unbedingt regelmäßig durchzuführen. Dem Schwarmtrieb kann durch rechtzeitiges Schröpfen, Baurahmen schneiden und großzügige Gabe von Mittelwänden, entgegen gewirkt werden.

Varroatelefon vom 16.04.2014

In den wärmeren Lagen sind Apfel und Raps nahezu in Vollblüte. Je nach Standort wirkt sich aber die Trockenheit unterschiedlich stark auf den Nektareintrag aus –  in manchen Gebieten gibt es nur minimale Zunahmen – andernorts muss man schon den zweiten Honigraum aufsetzen.

Durch die momentan kühle Witterung wird die Pflanzenentwicklung ins Stocken geraten – die Völ-ker erhalten dadurch die Möglichkeit noch etwas aufzuholen.

Varroatelefon vom 02.04.2014

Inzwischen blühen im Raum Stuttgart die Kirschen und der Raps öffnet auch vereinzelt schon seine Knospen. Entsprechend sieht es in den Völkern aus. Dieses Jahr muss man zu ungewohnt früher Zeit die Völker erweitern und sich bald auch auf das Schröpfen und erste Schwarmkontrollen einstellen.

Varroatelefon vom 11.03.2014

Die frühlingshaften Temperaturen des Wochenendes dürften viele Imker entweder für den Besuch des Hohenheimer Tages, eine Kontrolle ihrer Bienenvölker oder für beides genutzt haben.

Die Völker brüten kräftig und tragen eifrig Wasser, Pollen und wo vorhanden Nektar ein, wobei letzteres bei Weitem nicht zur Deckung des Bedarfs reicht! Für nächste Woche ist wieder kühleres Wetter angesagt und die warmen Tage sollten jetzt genutzt werden, um Futtervorräte auszugleichen, oder falls nötig noch zu füttern.

Varroatelefon vom 25.02.2014

Die letzten Tage wurde wieder massenhaft Haselpollen eingetragen und sicherlich werden die meisten von Ihnen die schönen Tage genutzt haben ihre Völker zu kontrollieren. Dabei haben Sie dann festgestellt, dass das Brutgeschäft in vollem Gange ist und die ersten Bienen „Jahrgang 2014“ schon geschlüpft sind - so zumindest hier im Stuttgarter Raum.

Durch die milde Witterung und dem damit verbundenen sehr frühen Brutbeginn ist der Futterverbrauch in den Völkern jetzt schon sehr hoch. Je nach Volksstärke werden 100 – 200g Futter verbraucht – jeden Tag!

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