Aktuelle Informationen der Landesanstalt für Bienenkunde

Die Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim bietet unter der Telefonnummer 0711-459-22660 das sogenannte Varroatelefon an. Den Text dieser Ansagen finden Sie als „Infobriefe“ auch auf der Homepage der Landesanstalt.

Zusätzlich bieten wir Ihnen diese Informationstexte - mit freundlicher Genehmigung - an dieser Stelle ebenfalls an. Ein Vorteil davon ist, dass wir die Informationstexte quasi automatisch auch als RSS-Feed anbieten können. Mit einem entsprechenden Feed-Reader - oder einfach dem Mozilla Firefox Browser - können Sie diese Meldungen bequem abonnieren.

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Varroatelefon vom 03.02.2014

Der Winter 2013 / 2014 will bei uns in Baden Württemberg nicht so richtig Winter sein. Daher haben denjenigen, die sich nicht an den empfohlenen Behandlungstermin in der ersten Dezemberhälfte gehalten haben, den günstigsten Behandlungszeitpunkt möglicherweise verpasst.

An Weihnachten sind die Völker kräftig geflogen, haben viel Haselpollen eingetragen und den Totenfall aus dem Boden geräumt. Bei den im Albvorland kontrollierten Völkern wurden an Neujahr bis zu 6000 Brutzellen mit allen Entwicklungsstadien festgestellt.

Varroatelefon vom 25.11.2013

Der Varroabefall ist dieses Jahr insgesamt eher unterdurchschnittlich und es kamen bisher nur wenige Meldungen über Völkerverluste hier an. Wer bei ALLEN Völkern zu den richtigen Zeitpunkten Gemülldiagnosen durchgeführt hat und den Ergebnissen die richtigen Maßnahmen folgen ließ, sollte keine böse Überraschung erleben.

Varroatelefon vom 18.11.2013

Der Varroabefall ist war dieses Jahr insgesamt eher unterdurchschnittlich und es kamen bisher nur wenige Meldungen über Völkerverluste hier an. Wer bei ALLEN Völkern zu den richtigen Zeitpunkten Gemülldiagnosen durchgeführt hat und den Ergebnissen die richtigen Maßnahmen folgen ließ, sollte keine bösen Überraschungen erleben.

Varroatelefon vom 26.10.2013

Die warme Witterung kann jetzt nochmals zur Kontrolle der Völker auf Futtervorrat, Bienensitz und evtl. Brutzustand genutzt werden. Die von uns in den letzten Tagen untersuchten Völker sind überwiegend brutfrei bzw. haben nur sehr geringe Reste verdeckelter Brut. Dazwischen finden sich aber auch vereinzelt Völker, die noch größere Flächen offene und verdeckelte Brut aufweisen. Eine generelle Empfehlung für die Oxalsäurebehandlung kann daher noch nicht gegeben werden. Zudem ist es so warm, dass die meisten Völker nicht ausreichend eng in der Wintertraube sitzen.

Varroatelefon vom 12.09.2013

Die Spätsommerbehandlung sollte jetzt weitgehend abgeschlossen sein.

Unsere bisherigen Daten sowie die eingegangenen Meldungen von Imkern deuten auf einen im Allgemeinen relativ geringen Varroa - Befallsdruck hin, wobei es jedoch auf fast allen Ständen Ausreißer gibt, bei denen mehrere 1000 Milben gefallen sind.

Varroatelefon vom 08.08.2013

Aus den bisher eingegangenen Meldungen ist der Varroa - Befallsdruck im Allgemeinen zur Zeit meist noch nicht besorgniserregend. Jedoch gibt es immer wieder Ausreißer auf den Ständen mit einem bedrohlich hohen Varroabefall.

Da die Tracht für die meisten Imker vorbei sein dürfte, sollte nun bei Temperaturen unter 30°C die Behandlung durchgeführt werden. Wir empfehlen den Liebig-Dispenser mit 60% AS. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Varroa-Bekämpfungskonzept BW 2013, das Sie über Ihren Verein erhalten haben, oder auch im Internet auf unserer Homepage herunterladen können.

Varroatelefon vom 20.06.2013

Die Blütenhonigernte ist bei vielen Standimkern sehr bescheiden ausgefallen. Wanderimker konnten aber trotz des widrigen Wetters teilweise noch ordentliche Mengen an Rapshonig ernten.

Momentan beginnt der Wald zu honigen. Weitere Details kann man am Trachttelefon und den Webseiten der Landesverbände erfahren. Wer wandert sollte sich unbedingt an den zuständigen Wanderwart wenden, damit es zu keinen Missstimmungen in der Imkerschaft kommt.

Varroatelefon vom 04.06.2013

Die ersten Schleuderungen liegen noch vor uns und werden stark unterschiedlich ausfallen. Überwiegend ab es nur sehr wenige Flugtage, an denen die Bienen in den vergangenen Wochen ausfliegen konnten und je nach Standort ein paar Kilo Nektar eintragen konnten, der dann über die nächste Periode meist wieder aufgezehrt wurde. An ungünstigeren Standorten musste man darauf achten, dass die Futterreserven nicht zur Neige gehen! Teilweise musste sogar wieder gefüttert werden.

Varroatelefon vom 14.05.2013

Wetterverlauf und Wetteraussichten:

Aufgrund der unbeständigen und überwiegend kühlen Witterung konnten die Bienen die Obst und Rapsblüte in den früheren Lagen nur eingeschränkt nutzen. In den höheren Lagen ist die Raps- und Obstblüte noch in der aufsteigenden Phase - ob dort mit einer guten Tracht zu rechnen ist, ist jedoch auch unsicher, da laut längerfristiger Wettervorhersage auch bis Ende Mai kaum mit Temperaturen über 20°C zu rechnen ist.

Situation der Völker:
Die Völker konnten sich bei Flugwetter sehr gut mit Pollen versorgen und haben sich inzwischen gut entwickelt. Je nach Standort könnte es bei einzelnen Völkern zu Futterengpässen kommen. Eine regelmäßige Futterkontrolle gehört grundsätzlich zur guten imkerlichen Praxis!

Der Schwarmtrieb ist im Allgemeinen noch schwach ausgeprägt. Bei den Völkern sollten im 7 Tagerhythmus Schwarmkontrollen durchgeführt werden, um sich das Schwarmeinfangen zu ersparen!

Varroatelefon vom 29.04.2013

Wetteraussichten:

An den warmen Tagen der letzten Wochen konnten die Völker kräftig Pollen und Nektar eintragen und die Vegetation entwickelte sich rasant. Die momentan kühle Witterung führt zu einer Verzögerung Obst und der an manchen Standorten schon eingesetzten Rapsblüte. Bis in die erste Maihälfte sollen die Temperaturen nur selten die 20°C Marke erreichen. So bekommen die Völker etwas Zeit in ihrer Entwicklung etwas aufzuholen.

Situation der Völker:

Je nach Standort waren die Witterungsbedingungen sehr unterschiedlich. Insgesamt waren die Winterverluste sehr gering, der kalte März hat den Völkern dann aber doch noch einmal schwer zu schaffen gemacht, was sich in teilweise schwachen Völkern widerspiegelt. Die Völker haben jetzt in der Regel aber große Brutflächen, die in den nächsten Tagen schlüpfen werden. Mittelwände und Baurahmen werden von den stärkeren Völkern zügig ausgebaut und geben Hinweis auf den Zustand der Völker.

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