Aktuelle Informationen der Landesanstalt für Bienenkunde

Die Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim bietet unter der Telefonnummer 0711-459-22660 das sogenannte Varroatelefon an. Den Text dieser Ansagen finden Sie als „Infobriefe“ auch auf der Homepage der Landesanstalt.

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Varroatelefon vom 23.03.2012

Wetteraussichten:
Das Hoch Harry liegt über Deutschland und sorgt landesweit für Sonnenschein und Tagestemperaturen um die 20°C. Die sternklaren Nächte sind aber immer noch empfindlich kalt!
Diese Wetterlage soll sich zumindest bis Ende März halten.
Die Salweide hat hier in Hohenheim am 14.03. zu blühen begonnen und wird von den Bienen intensiv beflogen.
Die gesamte Vegetation entwickelt sich jetzt rasant und die normalstarken Völker entwickeln sich jetzt gut. Schwächlinge können unter den kalten Nächten leiden und unter Umständen Rückschläge erleiden.

Varroatelefon vom 03.03.2012

Letzte Woche haben die Bienen an wärmeren Standorten ihren Reinigungsflug gemacht. Stark gelblich-braun verkotete Beuten könnten ein Anzeichen von Nosemose sein – muss aber nicht. Oft handelt es sich nur um Durchfall.

Solchen Völkern sollte man aber auf jeden Fall besondere Aufmerksamkeit schenken! Sobald längerfristig günstige Wetterbedingungen zu erwarten sind sollten diese Völker genauer kontrolliert werden und ggf. verkotete Waben gegen saubere ausgetauscht werden.

Varroatelefon vom 09.02.2012

In der zweiten Jannuarhälfte wurde die milde Witterung durch den extremen Kälteeinbruch beendet. Zu diesem Zeitpunkt haben viele Völker schon mehr oder weniger stark gebrütet. In der letzten Durchsage vom 13. Jannuar wurde schon empfohlen den Futtervorrat durch leichtes Anheben zu prüfen. Wenn Völker bei dieser extremen und lang andauernden Kälte Brut wärmen müssen verbrauchen sie sehr viel Futter!

Schwache Völker werden jetzt nochmals auf eine harte Probe gestellt und man muss sich auf Verluste einstellen.

Varroatelefon vom 13.01.2012

Bis auf die Hochlagen sind die Bienen aufgrund der milden Witterung an vielen Standorten nicht wirklich zur Ruhe gekommen. An sonnigen Standorten sind die Bienen heute wieder bei 4°C geflogen.

Man kann davon ausgehen, dass nun auch schon viele Völker wieder mit dem Brüten begonnen haben. Wer bisher die Gelegenheit zur Winterbehandlung nicht genutzt hat kommt jetzt in der Regel zu spät! Eine Behandlung unter nicht optimalen Bedingungen ist aber immer noch besser als gar keine!

Varroatelefon vom 22.11.2011

Der Brutstand der Völker ist sehr unterschiedlich.

An kühlen Standorten sind viele Völker brutfrei oder haben nur noch sehr wenig meist verdeckelte Brut.
An warmen Standorten haben die meisten Völker noch, wenn auch wenig verdeckelte und häufig auch noch etwas offene Brut.

In den vergangenen Tagen hat es Nachtfröste gegeben. Nun ist davon auszugehen, dass die Völker auch an den warmen Standorten die Bruttätigkeit einstellen, zwischen Anfang und Mitte Dezember brutfrei sind und dann die Restentmilbung durchgeführt werden kann.

Varroatelefon vom 07.09.2011

Der bisherige Witterungsverlauf im Spätsommer war günstig für die Varroabehandlung der Völker mit Ameisensäure und für ihre Auffütterung. Laut Wetterprognose soll der September sehr mild bleiben, sodass es nach Abschluss der Auffütterung von Alt- und Jungvölkern möglich ist, gegen Mitte September gut wirkende Ameisensäurebehandlungen durchzuführen

Fluglöcher klein halten!

Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie sich an Ihren Fachberater, an das zuständige Untersuchungsamt oder an uns wenden. Wir sind zu erreichen unter der Telefon-Nummer 0711-4592 2659.

Varroatelefon vom 23.08.2011

Zurzeit ist es hochsommerlich warm. Laut Wetterprognose soll es auch bis Ende August warm bleiben. Dieses warme Wetter sollte für eine Ameisensäurebehandlung insbesondere der 2-Zargen-Völker vor und nach der Auffütterung genutzt werden.
Für die Behandlung mit Ameisensäure empfehlen wir die Medizinflasche entweder mit oder ohne Teller. Hinsichtlich Dosis und Dochtgröße beachten Sie die Anleitungen in Ihrem Faltblatt.

Varroatelefon vom 05.08.2011

Die Tanne ist da und dort stark von der Grünen Tannenhoniglaus befallen und wird in den Regenpausen auch gut beflogen. Bei anhaltend trockener Witterung könnte es da und dort zu einer längeren Tannentracht kommen. Wer sie nutzen will muss anschließend erschwerte Bedingungen bei der Vorbereitung der Völker auf den Winter in Kauf nehmen.

Wo keine Tannentracht ist sollte mit der Spätsommerpflege begonnen werden.

Varroatelefon vom 07.07.2011

Weit verbreitet herrscht Waldtracht. Allerdings erschwert die unbeständige regnerische Witterung die Nutzung der Honigtautracht, an der bisher Fichte und Tanne beteiligt waren. Da und dort hat es Zementhonig von der Fichte gegeben.

Von der Grünen Tannenhoniglaus hat sich kein Massenbefall entwickelt. Es könnte sein, dass dieser erst nach einer Spätvermehrung im Juli/August zustande kommt. Es lohnt sich mit dem Fangtuch den Lachnidenbefall zu überprüfen. Anzahl und Zusammensetzung der Lachnidenpopulation geben Auskunft über die weitere Entwicklung.

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